Faces of Books - Ansichten

...über Bücher und Autoren

facesofbooks.de - das nachhaltige Buchportal

 

We love slow-writing and slow-reading

Herzlich willkommen auf meiner Website, die sich mit Büchern beschäftigt. Facesofbooks zeigt das Gesicht der Bücher und Autoren. Beachtet Titel und Covergestaltung, Aufmachung des Buches, berichtet über den Inhalt, stellt den Autor in kurzer prägnanter Form vor. Wir veröffentlichen Autoreninterviews, bieten Informationen über Bücher von heute und Bücher von gestern, die wichtig sind, aber nicht vergessen werden sollen. Sie finden Tipps, Rezensionen, Kurz-Kritiken, Neuigkeiten über Verlage und Autoren. Geben Sie uns auch Hinweise, was Ihnen gefällt oder mißfällt. Eine Website für Lesefans auch aus der digitalen Bücherwelt. www.facesofbooks.de

 
Herzliche Grüße,

Norbert Schreiber

Wir sind Europa

Ja, diesen Traum hatte ich auch: Die Vereinigten Staaten von Europa - ein Wirtschaftsraum, ein politischer Raum eine kultureller Raum. Und Traum...
Ist der Traum zerplatzt - ich weiß es nicht, im Moment.
 

Die vielen Tode unseres Opas Jurek

Eine herzzerreissende, schaurige, traurige, lustige Mehrgenerationen-Familiengeschichte zwischen Polen und Deutschland.

 

mehr Belletristik

Boris Reitschuster: Putins verdeckter Krieg

Wladimir Putin will Russland wieder zu einer Weltmacht formen. Er kooperiert mit Anti-Demokraten, um den Westen zu destabilisieren. Seine Methoden mit Parteispenden, Propaganda und Geheimdiensteinsätzen sind manipulativ. Europa wird von Putin unterwandert.

 

mehr

Fünf Reden über Hermann Hesse

Der Schweizer Schriftsteller Adolf Muschg hat fünf Reden über Hermann Hesse unter dem Titel "Glasperlenspiel und Lebenskunst" in der Collection Montagnola veröffentlicht.

 

mehr

Der neue Walker: ESKAPADEN

In Saint-Denis wird er nur ›der Patriarch‹ genannt: Marco Desaix, Kriegsheld mit hochrangigen Kontakten zur französischen, russischen und israelischen Regierung und Brunos Jugendidol, weil er als erster französischer Pilot die Schallmauer durchbrach. Auf seinem Schloss lernt Bruno neben dem überaus väterlichen Gastgeber auch dessen Familie näher kennen und bekommt neben vorzüglichen Trüffeln und Pâtés mehr familiäre und politische Intrigen serviert, als selbst er verdauen kann. Als am nächsten Morgen ein Gast tot aufgefunden und sofort eingeäschert wird, beginnt Bruno zu ahnen, dass dieser nur eine von mehreren Leichen im wohlgefüllten Weinkeller sein dürfte.

 

mehr  

Geschwister berühmter Menschen

Sind wir nicht alle irgendwie promi-geil? Das Buch von Ingmar Vriesema bitet 34 Kurzporträts über Brüder und Schwestern berühmter Menschen und ihr Leben in der zweiten Reihe. Maja Einstein, Yeslam bin Laden, Elisabeth Nietzsche – ihre Namen klingen seltsam, doch es sind echte Menschen, die ohne ihre berühmten Geschwister sicherlich ein anderes Leben geführt hätten.

 

mehr

BIG WORLD - Small Planet

Wie können wir eine positive Zukunft für unseren Planeten und für die Menschheit gleichermaßen schaffen? Souverän und mit fundiertem Optimismus skizzieren Rockström und der Fotograph Klum eine Zukunft menschlichen Wohlstands innerhalb der Grenzen des Wachstums.

 

Das "rote Tuch": Rolf Hochhuth

Rolf Hochhuth – der Schriftsteller-Störenfried, Stückeschreiber, Autor der papstkritischen Theater-Abrechnung mit Papst Pius XII  - ein „christliches Trauerspiel“ – ist „Moralist und Mahner“ – er löste heftige Schuld-Debatten über den Holocaust aus, stürzte den Ministerpräsidenten Filbinger und stellte immer wieder geschichtliche Themen in den Vordergrund seines Schaffens. Als Besitzer des Theaters Berliner Ensembles gab es immer wieder Schlagzeilen über ihn, weil Rolf Hochhuth sich mit dem Intendanten Claus Peymann anlegte.

 

mehr

Ich war ein Salafist

Der Salafisten-Prediger Pierre Vogel rief ihn zur Pilgerfahrt nach Mekka. Er arbeitete mit dem Islamisten-Führers Sven Lau zusammen. Dominic „Musa“ Schmitz taucht als 17-Jähriger in die Salafisten-Szene ein. 
 

Der EINSIEDLER-Zeichner: JANOSCH

Oh, wie schön ist Panama, Tigerente und der kleine Bär — Janosch hat sich in die Kinderzimmer hineingemalt und auf ewig hineingeschrieben. Sein Werk umfasst über 300 Bücher, übersetzt in 40 Sprachen. Aber wer ist Janosch wirklich? Alle kennen seine Bücher, nur wenige seine Person. Angela Bajorek ist es gelungen, den Zeichner Janosch in einer Geburtstagsbiographie zu enträtseln. 

 

mehr  Biographien

Der Flüchtlingstreck und die Balkanroute

Ein langer Flüchtlingstreck ist von der griechischen Insel Lesbos in Richtung Deutschland unterwegs. Der Brüsseler Gipfel hat erste Anstrengungen unternommen, um ihn einzudämmen. Die Türkei soll helfen, stellt aber scharfe Forderungen, die erst einmal dazu führen, dass die Gipfelentscheidungen vertagt werden auf den nächsten Gipfel. Navid Kermani war im Herbst 2015 auf dieser „Balkanroute“ unterwegs. In seiner einfühlsamen Reportage berichtet er davon, warum wir die Augen vor der Völkerwanderung und deren Folgen nicht verschließen können.

 

mehr

Nemzowa: Russland wachrütteln

Vor einem Jahr wurde der russische Oppositionspolitiker Boris Nemzow in Moskau auf offener Straße im Angesicht der Kremlmauern erschossen. Dafür trägt Putin die politische Verantwortung, sagt Schanna Nemzowa, seine älteste Tochter. Boris Nemzow war eine wichtige Figur der russischen Opposition und ein erbitterter Gegner von Wladimir Putin. Schanna Nemzowa will das Lebenswerk ihres Vaters fortsetzen. Sie schildert, wie er sie geprägt hat – als Mensch und als Politiker, und sie zeigt auf, was sich in Russland ändern muss.
 

Stasiuk: Der Osten

Andrzej Stasiuk gilt als wichtigster jüngerer polnischer Gegenwartsautor. Er wurde 1960 in Warschau geboren, debütierte 1992 mit dem Erzählband Die Mauer von Hebron, in dem er über seine Gewalterfahrung im Gefängnis schreibt. Stasiuk wurde 1980 zur Armee eingezogen, desertierte nach neun Monaten und verbüßte seine Strafe in Militär- und Zivilgefängnissen. 1986 zog er nach Czarne, in ein Bergdorf in den Beskiden, ein Gebirge, das teils in den Äußeren Westkarpaten und teils in den Ostkarpaten liegt. Die Beskiden liegen „multinational“ zwischen Polen, Tschechien, der Slowakei und der Ukraine.

 

mehr

Schwarze Seelen im Süden Italiens

Im gottverlassenen Süden Italiens, in dem die Zukunft nur aus Vergangenheit besteht, herrschen  Armut und das organisierte Verbrechen. Freunde aus dem Bergdorf Africo in Kalabrien wollen sich aus dem Armuts-Schicksal befreien, sich von der lokalen Mafia emanzipieren. Es sind die Söhne armer Ziegenhirten. Sie starten ihre kriminelle Karriere  mit kleinen Diebstählen und steigen später in das internationale Drogengeschäft Mailands ein. 
 

Salafisten, Dschihadisten, IS und Co.

Beginnt eine neue Terrorismuswelle? Syrien und Irak unbefriedet! Der Islamische Staat zwar regional zurückgedrängt, aber keineswegs besiegt. Der weltweit renommierte Terrorexperte Peter R. Neumann ordnet die neuen Gefahren  und Terror-Bewegungen ein und zeigt Strategien gegen den Terrorismus auf.

 

 mehr

 

Salafismus? Dschihadismus?

Eine Studie zur Identität radikaler Muslime

In Interviews und Gesprächen untersucht Abu Rumman Selbstbild und Lebenswirklichkeit junger Salafisten im Nahen Osten: Wer sind sie? Welche Wege führten sie zum Salafismus und welche wieder von ihm weg? Das politische Bewusstsein der arabischen Welt wurde unter anderem geprägt von den Auswirkungen des Sechstagekrieges 1967 und vom Golfkrieg 1991: Eine ganze Generation fühlte sich durch die Kriegsfolgen entmutigt und von der illusorischen Siegesrhetorik der Muslimbrüder getäuscht. Das Buch ist eine identitätssoziologische Studie.

 

mehr

 

Tödlicher Terror und Online-Dschihad 3.0

Der „Islamische Staat“ IS kontrolliert mehr als fünf Millionen Menschen und eine Landesfläche von der Größe Großbritanniens.  Die Gründe für sein Entstehen liegen im zerfallenen Irak, im syrischen Bürgerkrieg und in den vielfältigen Konflikten der unterschiedlichen Gruppen, Volksstämme und Glaubensrichtungen. Das Erfolgsrezept des IS liegt in der  Perfektion der strategischen Planung, in der modernsten Propagandatechnik.

 

mehr

Von der Lust immer unterwegs zu sein

Die Sehnsucht des Reisens und die Lust auf Abenteuer sowie der Drang etwas zu entdecken ist so alt wie die Menschheit. In diesem Band versammelt Rainer Wieland authentische Berichte von den großen Reisen der Weltgeschichte.

 

mehr

 

Russland-Reflex

Das deutsch-russische Verhältnis war immer ein besonderes. Faszination für die große Tradition der Kultur, insbesondere Literatur und Musik, Interesse für die Politik, gefühlte europäische Nähe, aber auch asiatische Fremdheit und auch Angst. Seit der kriegerischen Auseinandersetzung in der Ukraine sind die deutsch-russischen Beziehungen an einem neuen Tiefpunkt. Alte Stereotype und Vorurteile sind zurückgekehrt, der politische und zivilgesellschaftliche Dialog zwischen beiden stockt. Irritationen machen sich breit. Irina Scherbakowa und Karl Schlögel beschäftigen sich in ihrem neuen Buch mit den deutsch-russischen Beziehungen.

 

mehr

Schlögel: Entscheidung in Kiew

Darf die Ukraine unabhängig sein, europäisch, oder bleibt sie unter russischem Einfluss? Was macht die Ukraine überhaupt aus? Sie war und ist ein unbekanntes Land für uns. Mit dem Krieg in den Ostregionen ist auch ein Streit über die politische und kulturelle Eigenständigkeit des Landes ausgebrochen. Seit vielen Jahren ist Karl Schlögel in der Ukraine unterwegs, in Städtebildern bringt er uns die Ukraine näher und liefert zugleich eine historisch-soziologische Analyse der Ukraine-Krise.

 

mehr

Ein neues Putin-Buch

Endspiel
Wladimir Putin im politischen Abseits? Wie konnte Putin der Erzfeind der Weltgemeinschaft werden? Putin hat mit der Krise um die Krim, die Ukraine, Georgien, Tschetschenien, den Irak die Weltordnung destabilisiert und mit seiner antieuropäischen und antiamerikanischen Politik, und was treibt er in seinem eigenen Land?  Michail Sygar, russischer Fernsehjournalist und intimer Kenner des Kremls und der Machteliten, erklärt in seinem Buch die Wandlung Putins vom Reformer zu dem Mann, den die Welt fürchtet. Putin WHO? Das war einst die Frage. In diesem Buch finden Sie die Antworten.
 

Und noch ein PUTIN-Buch von Gasparow

Garri Kasparow - Warum wir Putin stoppen müssen

 

 

Am Montag erscheint ein weiteres putinkritisches Buch vom ehemaligen Schach-Weltmeistert Garri Kasparow unter dem Titel: Warum wir Pution stoppen müssen. Die Zerstzörung der Demokratie in Russland und die Folgen für den Westen. KASPAROW wirft dasron dem westen eine zögerliche Haltung vor und fordert von der westlichen Politik die Einhaltung moralischer werte. Man müssen den Diktatoren und Terroristen die Stirn bieten bevor es zu spät ist. Putin habe sich nicht nur zu einem Diktator, sondern auch zu einer globalen Bedrohung entwickelt. "Warum wir Putin stoppen müssen" ist ein Aufruf zu handeln und die Bedrohung durch Putins Russland nicht länger zu ignorieren.

 

Garri Kasparow‎, geboren 1963 in Baku, war von 1985 bis 2000 Schachweltmeister. 2005 beendete er, an der Spitze der Weltrangliste stehend, offiziell seine professionelle Schachkarriere. Seit dem Rückzug vom Schach ist Kasparow als russischer Oppositionsaktivist tätig. Er war Vorsitzender der Vereinigten Bürgerfront und gründete unter anderem das oppositionelle Bündnis »Das andere Russland«, das mit der Begründung, es handele sich um keine Partei, nicht zu den russischen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen 2007/2008 zugelassen wurde. Im Dezember 2008 gründete er zusammen mit Boris Nemzow‎, der im Februar 2015 mitten in Moskau erschossen wurde, die außerparlamentarische Oppositionsbewegung Solidarnost. Garri Kasparow lebt jetzt mit seiner Frau und seinen Kindern im selbstgewählten Exil in New York. Rezension erfolgt hier demnächst

Humanitäre Flüchtlingshilfe

Kilian Kleinschmidt, *1962, wollte nach dem Abi in die weite Welt. Nach einem Motorrad-Trip durch die Sahara lernt er 1988 in Mali französische Entwicklungshelfer kennen und findet seine neue Passion. Beim UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) war er der Mann für die harten Fälle, zuletzt als „Senior Field Coordinator“ in Saatari an der jordanisch-syrischen Grenze. Derzeit lebt Kleinschmidt mit seiner Familie in Wien.

 

mehr

Inside IS - 10 Tage im "Islamischen Staat"

Jürgen Todenhöfers Report über den IS-Terror

 

Im Sommer 2014 führte Jürgen Todenhöfer mehrere Monate lang Gespräche mit deutschen Islamisten (via Skype), die sich dem IS-Staat angeschlossen haben. Die Erkenntnisse, die er in diesen Gesprächen gewann, sind mehr als erschreckend und enthüllen die mörderischen Absichten des sogenannten Kalifats, das einen weltweiten Gottesstaat errichten will und dabei auch vor Massenmorden nicht zurückschreckt, selbst unter Muslimen. Nach der Erweiterung Ihres Staates im Nahen Osten, bei der sie die Nachbarstaaten unterwerfen wollen, haben sie Europa und den Westen im Visier. Im November 2014 fuhr er als bislang weltweit einziger westlicher Journalist in das Zentrum des IS-Staats, nach Mossul, hielt sich dort 10 Tage lang auf und führte weitere Interviews. In seinem Buch beschreibt er eindringlich seine Erlebnisse vor Ort.

 

mehr

PUTINISMUS - was ist das?

Die einen halten ihn für einen lupenreinen Demokraten, die anderen trauen ihm alle Boshaftigkeiten der Welt zu, ja sogar die Steuerung von Attentaten oder Flugzeugabstürzen. Der Geheimdienstler  a.D.  Wladimir Putin ist selbst Zielobjekt vieler Kommentare, Einschätzungen, Werturteilen und auch Vorurteilen. Walter Laqueur, ein renommierter Historiker hat jetzt ein Buch vorgelegt, das minutiös, Fakten - und facettenreich Russlands Zukunft beschreibt - unter dem Titelmotto: Wohin treibt Russland?

 

mehr

 

Zwischen Revolution und Illusion:Tschechien

Am 17. November begingen die Tschechen vor allem in Prag den 25. Jahrestag der Samtenen Revolution. Hier ein Buchtipp – das Porträt von Václav Havel zum Nachlesen:

 

Norbert Schreiber  merian porträts PRAG Merian Travelhouse media

 

Václav Havel
1936 - 2011

Von den Kommunisten verfemt wurde er Taxifahrer, Bühnentechniker – und Dramatiker. In der Opposition und im Untergrund galt er als Star. Bis ihn die Tschechen zum Staatsoberhaut wählten. Er reifte vom Dissidenten zum Präsidenten.

 

Da saß ich nun in einer Burg. Ein Städtchen in der Stadt. Als ich dort ankam, war es ein totes Städtchen. Überall lungerten Geheimpolizisten herum. Ich sah Mauern und Gitter, Sperren, Kameras, Drähte, Mikrofone. Das alles haben wir rausgeworfen. Die Innenhöfe und Gärten durch Spazierwege miteinander verbunden. Die mächtige Kathedrale musste ihr Pathos verlieren. Wir ließen Gaukler, fahrende Musikanten und Kleinhändler zu. Die Kommunisten hatten ja immer nur die Fassaden schön angepinselt. Dahinter zerfiel alles. Die Burg sollte kein kafkaesk verwunschenes Schloss bleiben. Wir mussten Repräsentation mit Staatlichkeit, aber auch mit prallem Menschenleben verbinden. Galerien, Läden, Fakultäten, Bewirtung, kulturelles Leben, Konzerte und Theater-Veranstaltungen. Ich habe dann einige Globen und Ferngläser von Kaiser Rudolf II. herausholen und aufstellen lassen.

Mit diesen Worten beschreibt Václav Havel mit seiner typischen, erfrischend offenen Anschaulichkeit seinen Amtsantritt als Staatspräsident auf dem Hradschin. Er will die kulturellen Dimensionen der neuen Zeit mit denen der Tradition verknüpfen. »Eher hatte ich Furcht. Es war etwas ganz Neues.«

Havel - die Biographie

Michael Zantovsky Vaclac Havel                                  Propyläen
 
 
Er war Schriftsteller mit Publikationsverbot, Dissident und gefeierter Staatsmann. Er schlug sich als Taxifahrer durch, weil er nicht studieren durfte. Als Wortführer der Regimegegner landete er im Gefängnis. Nach der Revolution von 1989 wurde er als tschechischer Staatspräsident eine der geachtetsten Leitfiguren der westlichen Welt. Vaclav Havel erlebte alle Höhen und Tiefen, die ein politisch engagierter Mensch im kommunistischen Teil Europas erleben konnte. Zum 25. Jahrestag der Friedlichen Revolution legt Michael Zantovsky die erste große Havel-Biographie vor, die zugleich einen neuen Blick auf die dramatischen Ereignisse des Herbstes 1989 wirft.
 
Michael Zantovsky hat Havels Weg vom politisch Verfolgten zum höchsten Repräsentanten seines Landes aus nächster Nähe begleitet. Er kannte Havel seit den Zeiten der berühmten Charta '77, war Mitbegründer des Bürgerforums, das die „Samtene Revolution" herbeiführte, und wurde engster Berater Havels während seiner Präsidentschaft. Er führte Gespräche mit Freunden und Wegbegleitern Havels und dessen Witwe, der Schauspielerin Dagmar Veskr-nova. Seine Biographie zeigt einen Mann, der bei aller Verletzlichkeit mit großem Mut für Freiheit und Wahrhaftigkeit eintrat.
 
 

Michael Zantovsky, geboren 1949 in Prag. Journalist, Schriftsteller und Diplomat. Ende der achtziger Jahre Prager Korrespondent von Reuters. Mitbegründer des tschechischen Bürgerforums. 1990-92 Sprecher und Politischer Berater von Präsident Havel. Bis 1997 tschechischer Botschafter in den USA. 1997-2002 Vorsitzender des tschechischen Senatsausschusses für Auswärtige Politik und Sicherheit. Bis 2009 Botschafter in Israel, seitdem Botschafter in London.

 

zur Kritik

Über Prager Brücken gehen...

Das neue Merianheft: PRAG