Faces of Books - Ansichten

...über Bücher und Autoren

facesofbooks.de - das nachhaltige Buchportal

 

We love slow-writing and slow-reading

Herzlich willkommen auf meiner Website, die sich mit Büchern beschäftigt. Facesofbooks zeigt das Gesicht der Bücher und Autoren. Beachtet Titel und Covergestaltung, Aufmachung des Buches, berichtet über den Inhalt, stellt den Autor in kurzer prägnanter Form vor. Wir veröffentlichen Autoreninterviews, bieten Informationen über Bücher von heute und Bücher von gestern, die wichtig sind, aber nicht vergessen werden sollen. Sie finden Tipps, Rezensionen, Kurz-Kritiken, Neuigkeiten über Verlage und Autoren. Geben Sie uns auch Hinweise, was Ihnen gefällt oder mißfällt. Eine Website für Lesefans auch aus der digitalen Bücherwelt. www.facesofbooks.de

 
Herzliche Grüße,

Norbert Schreiber

Frankfurter Buchmesse                                        Schwerpunkt GEORGIEN

Dieter Boden: Georgien. Ein Länderporträt

Georgien ist kleiner als Bayern aber der Kaukasus erhebt sich höher als der Montblanc. Seine Einwohnerzahl ist kaum grösser als die Berlins. An seiner Schwarzmeerküste herrscht subtropisches Klima und vor ein paar Jahren hatte sich das Land um die Ausrichtung der olympischen Winterspiele beworben – leider erfolglos.

 

mehr

Reisen in Aitmatows Welten

Der Eine gibt der Geschichte eines Debütanten die Bestnote. Die Andere kommt nach der ersten Begegnung mit dem Autor dieser Geschichte vor lauter Aufregung fast unter ein Auto. Danach widmet sie ihm viel von ihrem beruflichen Leben. 

 

mehr

Aka Morchiladze : Der Filmvorführer 

Freundschaft ist ein großes Thema in Georgien und in der Literatur des Landes. 

 

mehr

Dagny oder ein Fest der Liebe

Die Zeit um 1900 war die goldene Zeit von Tiflis. Intellektuelle und die Boheme aus ganz Europa flogen auf diesen Sehnsuchtsort. Die Völker des Kaukasus, Perser und andere Persönlichkeiten aus ganz Asien waren ohnehin zugegen. Damals entstand die noch heute - leider im Zustand des Verfalls - zu bewundernde Jugendstilarchitektur des historischen Tiflis. Hierhin verschlug es eine Norwegerin aus dem nicht minder bewegten Berlin um die Jahrhundertwende. 

 

mehr

Aka Mortschiladse: Santa Esperanza

Suchen Sie nicht nach einem Reiseführer über die Insel Santa Esperanza oder über die Johannesinseln im Schwarzen Meer. Sie gehören nicht wirklich zu Georgien, waren keineswegs ein britisches Dominion und sind früher auch nicht von Genua aus kultiviert worden – es gibt sie einfach nicht. Das kann man bedauern. Aber gegen die aufkommende Traurigkeit gibt es ein Heilmittel: Der georgische Kultautor Aka Mortschiladse hat „Santa Esperanza“ erfunden und seinen „Kosmos aus vielen Romanen“ – so nennt er das von ihm erfundene Genre – auch nach dieser Insel genannt. 

 

mehr

FBI-Abrechnung mit Präsident TRUMP

Die Erinnerungen von Ex-FBI-Chef James B. Comey erscheinen bei DROEMER und lesen sich so spannend wie ein Polit-Thriller von John Le Carré. Der gefeuerte FBI-Chef James Comey lässt tief in das politische Washington um Donald Trump blicken, es ist aber auch eine Biographie seines Ermittlerlebens und ein flammendes Bekenntnis für Freiheit und Wahrheit im Justizgeschäft.

 

James Comeys brisante Erinnerungen erinnern an seine Jahre im Zentrum der Macht, zeigen ihn als unbeugsamen Ermittler, der gegen die Mafia, gegen CIA-Folter und NSA-Überwachung und zuletzt im Wahlkampf 2016 gegen Hillary Clintons Umgang mit dienstlichen Emails und Donald Trumps Russland-Verbindungen vorgegangen ist, wie DROEMER in der Verlagsankündigung schreibt.  Der New Yorker Vorzeigejurist war stellvertretender Justizminister unter George W. Bush, dann FBI-Direktor in der Regierungszeit von Barack Obama und zuzletzt gefeuert von Donald Trump wegen angeblicher Illoyalität.

 

mehr

 

Mafia Leben

Was würden Sie tun, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Chef Sie gern loswerden möchte, in Ihrem Unternehmen aber leider die übliche Form der Entlassung nicht die Kündigung, sondern die Ermordung ist? Halten Sie es für besonders klug, einem Mafioso, der für seine Brutalität bekannt ist, ein Paket mit faulen Anleihen anzudrehen? Oder Ihrer Frau auszuplaudern, wer alles bei der Cosa Nostra nach Ihrer Pfeife tanzt, um Eindruck zu schinden? Federico Varese berichtet in seinem spannenden Buch vom Leben und Sterben der Mafiosi, das er so nah und privat erkundet hat wie kaum jemand vor ihm. 
Die Mafia ist eine verschlossene Welt voller Gewalt und Härte, in die kein Außenstehender je Einblick bekommt. Hinter den Mauern des Schweigens aber gibt es eine Gemeinschaft mit eigenen Regeln und Werten...  (CHBeck)  


mehr

 

Nelson Mandela - Briefe aus dem Gefängnis

„Eine neue Welt wird nicht von denen geschaffen, die tatenlos beiseitestehen, sondern von denen, die sich in die Arena begeben, deren Kleider vom Sturmwind zerfetzt sind und deren Leiber im Kampf bleibende Spuren davontragen.“

Nelson Mandela

 

Briefe aus dem Gefängnis von Nelson Mandela, erschienen bei  CH.Beck

 

mehr

Eiszeit statt Tauwetter

Zwischen Russland und dem Westen herrscht Eiszeit, behauptet der Verlag CHBeck in der Verlagsankündigung zu dem Buch der TV-Journalistin Gabriele Krone-Schmalz. „Es vergeht kaum ein Tag ohne eine neue Horrornachricht aus dem ‚Reich des Bösen‘. Warum ist das so? Geht es wirklich nur um Menschenrechte und westliche Werte? Wie kommt es eigentlich, dass immer gerade die Staaten ins Visier geraten, die den Westen geostrategisch herausfordern? In ihrem neuen Buch warnt Gabriele Krone-Schmalz vor einem Rückfall in die einfachen Denkmuster und klaren Feindbilder des Kalten Krieges. Wladimir Putins Ziele seien expansiv, wird behauptet, er bedrohe Polen und das Baltikum. Doch auf welcher Grundlage werden diese Schlussfolgerungen eigentlich gezogen? Könnte es nicht auch sein, dass Russland aus der strategischen Defensive heraus handelt und versucht, bestehende Einflusszonen zu halten? Wer agiert, wer reagiert? Und welche Politik sollten wir daher gegenüber Russland verfolgen: Eindämmung durch Abschreckung oder Wandel durch Annäherung?“.

 

mehr

Bayern leuchtet literarisch

Auch das Gedicht vom Tantenmörder aus der Feder von Frank Wedekind ist in dieser neuen bayerischen Literaturgeschichte zu finden. Von den Tagen der Agilolfinger im 8. Jahrhundert bis zu dem Sprachvirtuosen Gerhard Polt reicht das Spektrum der dargebotenen und erläuterten Texte, steht in der Verlagsankündigung von CHBeck. 1300 Jahre Geschichte der Literatur auf dem Gebiet des heutigen Bayern werden in diesem Band knapp, kundig und anhand vieler Beispiele vorgestellt. Die gut organisierte Themenvielfalt umfasst religiöse Literatur und mittelalterliche Heldendichtung – zum Beispiel das Hildebrandslied – ebenso wie die Literatur im konfessionellen Zeitalter mit Autoren wie Hans Sachs und Konrad Peutinger oder etwa Werken zwischen Türkenmode und Aufklärung beispielsweise von Johann Emanuel Schikaneder, dem Librettisten von Mozarts Zauberflöte, und ebenso Schöpfungen der jüngeren Geschichte und Gegenwart von Autoren wie Felix Dahn bis hin zu Herbert Achternbusch und Django Asül. Es gilt, viel zu entdecken, vielem wieder zu begegnen und Hunderte von Anregungen für neue Leseerlebnisse zu erhalten!“

 

mehr

Emmanuel Todd : Traurige Moderne. 

Eine Geschichte der Menschheit von der Steinzeit bis zum Homo americanus


Für die Geschichtsschreibung kann es von Vorteil sein, das Geschehen aus einem besonderen Blickwinkel darzustellen und zu beurteilen. Insofern ist das neue Buch des 1951 geborenen französischen Soziologen Emmanuel Todd mit dem deutschen Titel „Traurige Moderne“ ein interessanter Ansatz. Er stellt die verschiedenen Familienstrukturen in den Vordergrund seiner Erklärung der „Geschichte der Menschheit von der Steinzeit bis zum Homo americanus“, die der Untertitel verheißt. Im Studium in Cambridge befasste er sich mit „historischer Anthropologie“. Deren Methoden wendet er auch an, um eine „anthropologische Historiographie“ mit dem Werkzeug des Historikers und seinen spezifischen Methoden zu entwickeln. Kann das gutgehen? 

 

mehr

 

Wie wird die Zukunft sein?

Heute wissen, was morgen sein wird – ein Traum seit altersher. In manchen Bereichen leben wir auf Kosten der Zukunft, andere verheißen goldene Zeiten. 

 

mehr

Mehr vom Meer

Europa wurde in der Antike vom Meer her erschlossen. Die heutige europäische Zivilisation entwickelte sich jedoch in der Neuzeit, in einem ständigen Dialog mit den außereuropäischen Welten, die von Seefahrern, Entdeckern und Kaufleuten in den europäischen Horizont einbezogen wurden. Das Meer verband Europa und Außereuropa miteinander: Schiffe brachten europäische Güter und europäisches Wissen in die Welt und Informationen aus der Welt nach Europa. Das neue Weltwissen wurde hier verarbeitet und sorgte so dafür, dass eine völlig neue Wissenskultur entstand.

Auch unser Wohlstand ist fest an die Freiheit der Meere geknüpft. Nachdem der Mensch lange allzu sorglos mit dem Meer als Ökosystem umgegangen ist, beginnen wir jetzt zu begreifen, dass unser aller Zukunft vom Meer abhängt.

 

mehr

Die große Geschichte einer kleinen Insel

Helgoland, ein rauer Felsen in der Nordseebrandung und zugleich seit knapp 200 Jahren Symbol und Kampfplatz deutscher wie englischer Historie. Hierhin zog sich Heinrich Heine zurück, und hier schrieb Hoffmann von Fallersleben den Text der deutschen Nationalhymne. In seinem Buch zeigt der Historiker Jan Rüger Helgoland als Spiegelbild und Mikrokosmos einer großen europäischen Geschichte.
Durch den sogenannten Helgoland-Sansibar-Vertrag ging die Insel an Preußen und verwandelte sich zur Seefestung. Im 20. Jahrhundert wurde Helgoland umkämpfter Schauplatz in beiden Weltkriegen und erlebte 1947 durch die Briten die größte nicht atomare Sprengung der Geschichte. Das Buch zeigt Helgoland jenseits der Nationen, jenseits der Völker als einen Ort der historischen Vielfalt und als Mahnmal für einen dauerhaften europäischen Frieden, heißt es in der Verlagsankündigung von PROPYLÄEN. 

 

mehr

Gebrauchsanweisung für das Jenseits

Für Horst Seehofer ist Bayern das Paradies, in Jena heißt der Bahnhof so, und für wieder andere ist es ein üppiger Park. Wo liegt der Garten Eden wirklich? Treffen wir uns drüben alle wieder? Und wie sieht es in der Unterwelt aus? So kündigt PIPER das neue Gebrauchsanweisungs-Buch von Bruno Jonas an.

 

Reiseliteratur

Der Panzer zielte auf Kafka - Prag 1968

Die Jahreszahl 1968 erinnert nicht nur an die Studentenrevolten im Westen, sie ruft auch den „Einmarsch“ der UdSSR in die Tschechoslowakei, um die Reformkommunisten zu stoppen, in unser Gedächtnis zurück. Am 20. August 1968 reist der Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger Heinrich Böll auf Einladung des tschechoslowakischen Schriftstellerverbands nach Prag. Er wird Augenzeuge wie die Truppen des Warschauer Paktes einmarschieren und die russische Besatzung beginnt.

Die Träume von einem „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ wurden damit brutal zerschlagen. Böll war mit seiner Familie vier Tage lang Augenzeuge der Geschehnisse und hat dies in zahlreichen Dokumenten festgehalten. Der Widerstand der Prager beeindruckte Böll und motivierte ihn zu besonderen Aktivitäten. Er sprach im Radio, schilderte für lokale Zeitungen seine Beobachtungen der Ereignisse. Als er wieder abreiste, so die Verlagsankündigung, versprach Heinrich Böll den tschechischen Schriftstellerkollegen, so viel und so oft wie möglich über das, was er gesehen hatte, zu berichten und darüber zu schreiben. Böll hielt Wort. Die Ergebnisse seines Engagements versammelt erstmals dieses Buch.

 

mehr

Walser-Augstein: Ein Sohn taucht auf

Martin Walser - ein Schriftsteller. Jakob Augstein - ein Journalist. Und sie sind Vater und Sohn. Von diesem Verhältnis wissen die beiden aber erst seit dem Jahr 2002.  Denn bis zu diesem Datum wuchs Jakob Augstein als Sohn des SPIEGEL-Verlegers Rudolf Augstein auf. In diesem Gesprächs-Buch reden sie über das Leben von Martin Walser, über ihr jahrelanges Nichtverhältnis, über Literatur und Literaturkritik. Ein offenes und zugleich auch verschlossenes, diskret bleibendes Buch, Indiskretion und Diskretion mischen sich. Jedenfalls ein gemeinsamer Blick auf eine deutsche Lebens- und Literaturgeschichte.

 

mehr

BACHMANN - Die Lyrik-Legende

Ingeborg Bachmann hat einen Promi-Mythos in der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. Ihre divenhaften Lyrik-Auftritte, ihr Sprechgesang beim Vortrag, den der Stimmforscher Reinhart Meyer-Kalkus für einen kalkulierten stimmlichen Selbstentwurf hielt, mit dem sich die Dichterin als poetische Schmerzensfrau und vom Leben verwundetes Opfer inszeniert hat brachten ihr eine frühe Publizität und auch Popularität. Ihre Liebesbeziehungen zu Paul Celan und Max Frisch und vielen anderen Literaten und auch ihr rätselhafter, tragischer Tod (Mord oder Selbstmord oder Unfall?) sorgen für ein verwirrendes Bild. Ina Hartwig schaut hinter diese öffentliche Fassade und entdeckt in zahlreichen Gesprächen mit Zeitzeugen wie Hans Magnus Enzensberger, Martin Walser oder Henry Kissinger und vielen anderen prominenten Weggefährten eine andere multiple, vielschichtige Persönlichkeit: Ingeborg Bachmann als politisch denkende Intellektuelle und Medienprofi, als Dichterin, die trotz all ihrer Gefährdungen mit Witz überrascht und lebenspraktischer Klugheit, wie der Verlag FISCHER in der Ankündigung formuliert.

 

mehr

Joschka Fischer: Der Abstieg des Westens

KIWI kündigt Joschka Fischers Buch so an: „‘Der Abstieg des Westens‘“, das neue Buch des ehemaligen Außenministers Joschka Fischer, ist eine schonungslose Analyse über das Ende der Dominanz des Westens und den Beginn einer neuen Weltordnung.
Wir alle haben in den letzten Jahren die dramatischen Brüche in der internationalen Politik erlebt, die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten, den Brexit und den Aufstieg nationalistischer, autoritärer und fremdenfeindlicher Parteien und Politiker in Europa.
Joschka Fischer untersucht in seiner Studie die dahinterliegenden geopolitischen Verschiebungen, das Ende des »Jahrhunderts des Westens«, den unaufhaltsamen Aufstieg Chinas zur neuen Weltmacht und die dramatischen Erschütterungen, in denen sich die neue Epoche der Weltgeschichte Bahn bricht.
Dabei blickt Joschka Fischer auf die gefährlichen Prozesse der Selbstdemontage, die die westliche Welt durchlebt, und die Bedrohungen für den Frieden, die Nationalismus und Isolationismus auch für Europa bedeuten.“


mehr

 

Reemtsma-Sohn:                                                  Eine Entführung erleben und Überleben

Johann Scheerer erzählt auf berührende und mitreißende Weise von den 33 Tagen um Ostern 1996, als sich sein Vater Jan Philipp Reemtsma in den Händen von Entführern befand, das Zuhause zu einer polizeilichen Einsatzzentrale wurde und kaum Hoffnung bestand, ihn lebend wiederzusehen.
»Es waren zwei Geldübergaben gescheitert und mein Vater vermutlich tot. Das Faxgerät hatte kein Papier mehr, wir keine Reserven, und irgendwo lag ein Brief mit Neuigkeiten.« Wie fühlt es sich an, wenn einen die Mutter weckt und berichtet, dass der eigene Vater entführt wurde? Wie erträgt man die Sorge, Ungewissheit, Angst und die quälende Langeweile? Wie füllt man die Tage, wenn jederzeit alles passieren kann, man aber nicht mal in die Schule gehen, Sport machen, oder Freunde treffen darf? Und selbst Die Ärzte, Green Day und die eigene E-Gitarre nicht mehr weiterhelfen?

 

mehr

Postfaktisch oder gefühlte Wahrheiten

Zitat

 

„Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung, aber niemand hat das Recht auf eigene Fakten.“
– Daniel Patrick Moynihan, Diplomat und US-Senator

 

»Eine Demokratie befindet sich in einem postfaktischen Zustand, wenn politisch opportune, aber faktisch irreführende Behauptungen anstatt Fakten als Grundlage für die politische Debatte, Meinungsbildung und Gesetzgebung dienen. Wer diese Entwicklung bremsen will, muss verstehen, was sie verursacht.« Das ist das Credo des Buches von Vincent F. Hendricks und Mads Vestergaard POSTFAKTISCH DIE NEUE WIRKLICHKEIT IN ZEITEN VON BULLSHIT, FAKE NEWS UND VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN erschienen im BLESSING Verlag

 

Mit Macht dringen populistische Aussagen, alternative Tatsachen und Fake News in die öffentliche Debatte ein. So in der Verlagsankündigung von BLESSING. Desinformation hat sich so ausgeweitet, dass wir alle uns dazu verhalten müssen – Politiker, Journalisten und Bürger. Im Zeitalter der Information ist Aufmerksamkeit gleichzusetzen mit Geld, Macht und Einfluss, auch wenn das auf Kosten von Tatsachen geschieht. 

 

Mit ihrem Bestseller Postfaktisch legen die Philosophen Vincent F. Hendricks und Mads Vestergaard eine zusammenhängende Analyse der Mechanismen vor, die uns etwas als wahr betrachten oder empfinden lassen. Ihr Buch beschreibt die Entwicklung hin zu einer postfaktischen Demokratie und benennt die Gewinner und Verlierer der neuen Aufmerksamkeitsökonomie. Ein eindringlicher Weckruf zu einer Zeit, da die „Wirklichkeit“ zunehmend als eine Frage von Klickzahlen scheint.

 

mehr

Feuer und Zorn

Es ist das Enthüllungsbuch, das die Präsidentschaft von Donald Trump erschüttert: Michael Wolffs «Feuer und Zorn» ist ein eindrucksvolles Sittengemälde der amerikanischen Politik unter Trump. Im Mittelpunkt ein Präsident, den seine Mitarbeiter wie ein kleines Kind behandeln und der umgeben ist von Inkompetenz, Intrigen und Verrat. Der Bestseller-Autor Wolff beschreibt das Chaos, das in den ersten Monaten im Weißen Haus geherrscht hat, er enthüllt, wie nah die Russland-Verbindung an Trump herangerückt ist und wie es zum Rauswurf des FBI-Chefs Comey kam. Und er liefert erstaunliche Details über das Privatleben dieses Präsidenten. (rowohlt)

 

mehr

Ein deutsches Opernhaus – Von der Weimarer Republik bis zur Wiedervereinigung

2017 kehrt die Berliner Staatsoper nach einer siebenjährigen Zwangspause wieder an ihren ureigenen Ort zurück — ein Ereignis von internationaler Bedeutung. Misha Aster, Autor des viel beachteten und verfilmten Buchs DAS REICHSORCHESTER, erzählt die Geschichte der Staatsoper Unter den Linden vom Kaiserreich bis in unsere Tage und lässt damit ein farbenreiches Bild des stürmischen 20. Jahrhunderts entstehen, in dem die Musik immer wieder vor den Karren der wechselnden politischen Systeme gespannt wurde.

 

mehr

Biographie über einen grossen Liberalen:          Ralf Dahrendorf

Er wagte als Liberaler die Diskussion mit dem radikalroten Rudi Dutschke. Er trug 1968 zum Machtwechsel in Bonn bei, schon mit 29 Jahren zierte ihn ein Professorentitel, ein großer deutscher Denker und guter Schreiber, in zwei Ländern, Great Britain und Deutschland, zu Hause, 5 Jahrzehnte die öffentliche Diskussion prägend, in der Presse, im Radio, im Fernsehen präsent, Soziologe, FDP- Wahlkämpfer und Hoffnungsträger: Ralf Dahrendorf.

 

mehr

1968 - Die Sicht von Gretchen Dutschke

1968 - Was ist geblieben? Was hat sich als Fehler, was als Illusion erwiesen? Und was hätte das Zeug, auch heute noch Lust auf eine den globalen Herausforderungen sich stellende Protestbewegung zu machen? Es sollte nicht weniger sein als eine weltweite Revolution. Tatsächlich hat sich die 68er-Utopie einer globalen Befreiung von Ausbeutung und Unterdrückung nicht umsetzen lassen. Irgendwo ist er hängen geblieben, der große Traum von einem ganz anderen, einem freien Leben für alle. Dass aber doch etwas und sogar nicht einmal so wenig von diesem Widerstand gegen die autoritär „verwaltete Welt“ (Adorno) von damals in unserem Land nachwirkte und wirkt, gehört neben dem Scheitern ebenso zur Bilanz dieses wirkmächtigen „Tumults“ (Enzensberger).

 

Gretchen Dutschke, die Frau des Revolutionärs Rudi Dutschke, dem Urvater der Studentenrevolte, trägt auch ein Erkenntnisbuch zur Debatte um die Alt-68er bei. Ihre persönliche Geschichte sei mit der deutschen Geschichte aufs engste verbunden, sagt sie, und deswegen schreibt sie dieses Buch. GRETCHEN DUTSCHKE 1968 WORAUF WIR STOLZ SEIN DÜRFEN KURSBUCH.EDITION

 

mehr

Robert Habeck: Beim Schreiben denken

Die Politik- und Parteienverdrossenheit begleitet uns Wähler seit vielen Jahren.  Das Politiker-Bashing erfolgt bei den Protestdemos, in Talkshows und Comedy-Sendungen. Politik, pfui, ein garstiges Geschäft, und die Politiker geldgeil, korrupt, Lügner, Fake-News-Produzenten. Da kommt der Schriftsteller und engagierte Familienmensch Robert Habeck und erzählt in seiner politischen Autobiografie, warum er sich als Quereinsteiger dennoch seit fünfzehn Jahren bei den Grünen engagiert und jetzt an der Spitze der Partei steht.  In einer klugen und brillant geschriebenen Biographie beschreibt Habeck: Welche Gesellschaft wollen wir sein? In welcher Zukunft wollen wir leben?

 

mehr

Vom Lesen, Schreiben und Reden

 

Die Poetologie des Brühwürfels

 

Wer schreiben will, muss auch lesen können: Katja Lange-Müllers Berichte aus der eigenen Werkstatt und über die Geheimnisse der großen »Kollegen«, von Herman Melville, Johann Peter Hebel, Mark Twain, Heinrich von Kleist bis zu Adolf Endler und Wolfgang Hilbig.

Die Schriftstellerin Katja Lange-Müller ist ein Glücksfall für die deutsche Literatur der Gegenwart, weil sie in ihren Büchern literarische Brillanz mit einem umwerfenden Humor verbindet.

Dieses Kunststück gelingt ihr nun in gleicher Weise in den Frankfurter Poetikvorlesungen, in denen sie 2016 über das literarische Schreiben, das Lesen von Literatur, über ihre eigene literarische Biografie und vor allem über die von ihr hochgeschätzte literarische Gattung der Erzählung spricht.

 

mehr

Martin Walker: Revanche

Der Kontrast könnte nicht schärfer sein. Ganz allmählich nur nimmt Martin Walker in seinem neuen Roman „Revanche“ Fahrt auf. Die fast paradiesischen Verhältnisse in seiner Lieblingslandschaft, dem französischen Périgord, der von Bruno, dem Chef de Police der Kleinstadt Saint Denis behütete Frieden, die kulinarische Exklusivität der dortigen Küche und die Exzellenz der heimischen Weine lassen den Leser zunächst nicht an Spannungsliteratur denken. Zwar stürzt bald eine unbekannte Frau tödlich von einem der steilen Kalksteinfelsen. Aber erst nach und nach entwickelt sich aus diesem, anfangs wie ein Unglücksfall behandelten Geschehen ein Mord mit historischen, terroristischen und internationalen Verwicklungen. 

 

mehr

Promi-Interviews als Computertomographie   - Sven Michaelsen

Bonmots von bonhomme et bonne femme. Worte, Sätze, Weisheiten, Bekenntnisse, Erkenntnisse, Philosophisches, Alltägliches, Gescheites, Banales, ein Panorama der Plappermäuler, die ihr Innerstes aufs Äußerste entblössen.


WARUM?

 

mehr

Vom Altmeister: Cocteau

Ein unverschämt heiterer Hochstaplerroman vor der düsteren Kulisse des Ersten Weltkriegs. 
Nicht die Wirklichkeit zählt, sondern, mit welchem Erfindungsreichtum man sich über sie hinwegsetzt. – So lautet das Lebensmotto von Cocteaus faszinierender Träumer- und Täuscherfigur Thomas. In das blutige Abenteuer des Ersten Weltkriegs hineingeworfen, gibt sich «der Schwindler» kurzerhand als Neffe eines berühmten Generals aus.

 

mehr

Die Farbe Rot                                          URSPRÜNGE UND GESCHICHTE DES KOMMUNISMUS

 

"Du schließt die Augen und schaust in die Sonne, und durch deine Lider hindurch siehst du die Farbe deines Blutes – ein Karminrot. Dies ist die Farbe deiner leiblichen Existenz. Grün ist die Farbe der äußeren Vegetation. Gelb ist die Farbe der Sonne. Blau ist der Himmel über dir."

Mit diesen Sätzen beginnt Gerd Koenen seine epische Geschichte des Kommunismus, die von der alten in die moderne Welt und bis heute reicht. In seiner meisterhaften Darstellung holt er den Kommunismus aus dem Reich der reinen «Ideen» auf den Boden der wirklichen menschlichen Geschichte zurück. Er macht auf neue Weise plausibel, warum Marxismus, Sozialismus und Kommunismus eine naheliegende Antwort auf die vom modernen Kapitalismus erzeugten Umwälzungen waren.

 

mehr

Fremde Freunde: Deutsche und Russen

"Russland, dieses schöne Reich, /Würde mir vielleicht behagen, /Doch im Winter könnte ich/dort die Knute nicht ertragen." Heinrich Heine

 

Kata Gloger, langjährige Korrespondentin des STERN in Moskau hat ein Russland-Buch mit dem Titel „Fremde Freunde. Deutsche und Russen. Die Geschichte einer schicksalhaften Beziehung“ (BERLIN-Verlag) geschrieben. Sie erinnert darin an die besondere Verantwortung, die die Deutschen dem Land gegenüber tragen. Deutsch-russische Geschichte prägt die Gegenwart. Doch aus der Modernisierungspartnerschaft mit Russland ist nichts geworden.  Katja Gloger führte auch persönliche Gespräche mit Staatsmännern, Historikern und mit Menschen in Russland, die Krieg und Verfolgung erlebten - und heute für Versöhnung kämpfen. Ein vielfarbiges Buch über „Fremde Freunde“.


mehr

Saviano/Lorenzo Erklär mir Italien

Italien, da wird einem warm ums Herz. Das Land, wo die Zitronen blühen. Und kalt zugleich, weil im Süden die Mafia regiert. Warm, weil die Opernarien („Belcanto“) so ans Herz gehen. Und kalt, weil die Politiker so korrupt sind. Das warme Italien und seine Landschaften sind Sehnsuchtsort der Deutschen immer schon gewesen, das kalte Deutschland liebt eben das warme Italien, das Sorgenkind Europas. Die zwei Gesichter Italiens, sie wirken schön und hässlich sogleich. Roberto Saviano, Mafia-Experte und Giovanni di Lorenzo, Experte für Talk und Interviewbücher (zum Beispiel mit Helmut Schmidt) machen sich auf, in einem 265-Seiten Buch uns Italien zu erklären. 

 

mehr

Der Geschmack Europas

Betrachtet man die europäische Politik kann dem Genießer des europäischen Zusammenwachsens der Appetit gründlich vergehen, in der groben Fernsehsprache der HEUTE-SHOW-Kabarettisten würde das heißen: Uns kommt das große Kotzen. Gegen solche europäischen Magenverstimmungen hat der österreichische Verleger Lojze Wieser ein Rezept – ein Rezeptbuch, das Kulturelles und Kulinarisches vereint.

 

mehr

Peter Handke wird 75

Der Schriftsteller von Weltruf, Literat und Autor für das Theater feiert seinen 75. Geburtstag. Peter Handke ist am 6. Dezember 1942 in Griffen/Kärnten geboren. Sein Erstling hieß "Die Hornissen". Mit der "Publlikumsbeschimpfung" wurde er international bekannt. Der Schriftsteller lebt in einem Vorort von Paris. Aktuell erschien sein neuestes Buch: "Die Obstdiebin – oder – Einfache Fahrt ins Landesinnere". Siehe Rezension unter Belletristik. Für den Hessischen Rundfunk hr2 und die Sendung "Doppelkopf" traf Norbert Schreiber Peter Handke in seinem Haus im Pariser Vorort Charlesville. Thema war in dem einstündigen Interview auch die sehr umstrittene Kosovo-Frage, seine Äußerungen zu den Kriegspateien insbesondere Serbien und sein Auftritt am Grab von Milosevic hatten in den Medien großes Aufsehen erregt. Hier ein Ausschnitt aus dem Interview. 

 

Peter Handke zum Kosovo-Krieg
Peter Handke hatte "literarische Ausflüge" ins Kriegsgebiet unternommen und war für seine Meinungsäußerungen in die internationale Kritik geraten.
handke01.mp3
MP3-Audiodatei [8.4 MB]

Handke ist wieder unterwegs

 

Peter Handke ist immer irgendwie unterwegs. Und seine Protagonisten ebenso. Auch in seinem neuen Roman: Peter Handke: Die Obstdiebin - oder einfache Fahrt ins Landesinnere

 

mehr

Doppelkopf hr 2 Norbert Schreiber interviewt Peter Handke
Eines der seltenen Interviews das Peter Handke gab
Handke-mp3.mp3
MP3-Audiodatei [45.1 MB]

Peter Handke: Tage und Werke 
 
Peter Handke
Tage und Werke
Begleitschreiben
Euro 22,95 [D]

 
Zum Dasein als Schriftsteller gehört notwendigerweise eine Existenz als Leser. Und über das Gelesene schreibt er dann in der Regel: Solches Wechseln zwischen den Positionen ist Peter Handke, wie seine Essay-Bände seit Ich bin ein Bewohner des Elfenbeinturms aus dem Jahre 1972 belegen, zur lieben Gewohnheit geworden. Der vorliegende Band versammelt Texte ausschließlich zur Literatur, also Begleitschreiben zu Autoren und ihren Büchern. 

Peter Handke, Thomas Oberender: Nebeneingang oder Haupteingang? 
 
Peter Handke, Thomas Oberender
Nebeneingang oder Haupteingang?
Gespräche über 50 Jahre Schreiben fürs Theater

 

Hinter den Fronten des Dschihad

Souad Mekhennet ist Journalistin mit Migrationshintergrund mit türkischer Mutter und marokkanischem Vater. Sie ist als Gastarbeiterkind in Deutschland aufgewachsen, recherchiert seit dem 11. September 2001 über den islamistischen Terror in der ganzen Welt und arbeitet als Mitglied im Investigativteam der Washington Post. 

 

mehr

Dieter Hildebrandt - Texte des Altmeisters

Das Lebenswerk des großen deutschen Kabarettisten Dieter Hildebrandt erschien zum Jahrestag seines 90. Geburtstages als Buch. Dieter Hildebrandt prägte als Kabarettist, Satiriker, Buchautor und Fernsehschaffender die öffentliche Debatte in Deutschland seit den frühen 1950ern bis zu seinem Tod im Jahr 2013.

 

 

In München hatte ich die Gelegenheit mit dem renommierten Lektor des Blessing-Verlags Rolf Cyriax ein Interview zu führen. Er hat alle Bücher von Dieter Hildebrandt bearbeitet.

 

mehr

In Memoriam: Hildegard Hamm-Brücher

Hamm-Brücher: der Citoyen
Hamm-Brücher- Citoyen.mp3
MP3-Audiodatei [5.9 MB]
Deutsche Vergangenheit
Hamm-Brücher- DemokratieundErblast.mp3
MP3-Audiodatei [5.4 MB]
Wählerfrust
Hamm-Brücher-Nichtwähler.mp3
MP3-Audiodatei [2.7 MB]
Verfassungsfragen
Genscher-Verfassung.mp3
MP3-Audiodatei [10.5 MB]
Zukunft der Demokratie
Gauck-Hamm-Brücher-Zukunft der Demokrati[...]
MP3-Audiodatei [3.8 MB]
Bedrohungen der Demokratie
Gauck-Demokratiebedrohungen.mp3
MP3-Audiodatei [5.4 MB]
Wiedervereinigung
Genscher-Beitritt DDR.mp3
MP3-Audiodatei [3.9 MB]
Europa und Deutschland
Genscher-Europa.mp3
MP3-Audiodatei [5.4 MB]
Unser Grundgesetz
Limbach-Gauck-Neues Grundgesetz.mp3
MP3-Audiodatei [9.7 MB]
Das Grundgesetz und seine Artikel
Limbach-GG.mp3
MP3-Audiodatei [5.4 MB]
Dankesworte Weizsäcker
Weizsäcker.mp3
MP3-Audiodatei [8.5 MB]